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2. Newsletter vom 14. Jänner 2016:

Die GrESt-Begünstigung des UmgrStG gilt noch für Umgründungen bis Stichtage inklusive 31.12.2015, selbst wenn der Vertragsunterfertigungszeitpunkt im Jahr 2016 liegt. Dies gilt aber nur für durch die Umgründung direkt bewegte Grundstücke, dh für Tatbestände des § 1 Abs 1 und Abs 2 GrEStG. Für Anteilsvereinigungen gilt der Zeitpunkt der rechtlichen Wirksamkeit und dadurch gilt bei Vertragsabschluss im Jahr 2016 GrESt neu.

 

Bei einbringungsbedingten Anwachsungstatbeständen hält das BMF  - nach interner Auskunft - an seiner in Rz 1241 UmgrStR getroffenen Aussage der Anwendung des 2-fachen Einheitswertes für Stichtage im Jahr 2015 fest.

 

1. Newsletter vom 16. September 2015:                                                                                                                                             
Im Zusammenhang mit der Novellierung des § 4 Abs 12 EStGidF SteuerRefG 2015 könnten sich Auswirkungen auf Kapitalrücklagen, die durch Einbringungen mit positivem Einbringungskapital (!) entstanden sind, ergeben. Ab 2016 ist eine steuerneutrale Rückführung von Einlagebeträgen als Einlagenrückzahlung idR nur nachrangig zu einer Gewinnausschüttung möglich. Eine KESt-freie Einlagenrückzahlung kann also erst nach Ausschüttung sämtlicher Bilanzgewinne erfolgen.

Maßnahme: Es wäre somit anzudenken, im Jahresabschluss 2014 (bzw im Jahresabschluss mit Stichtag vor dem 31.7.2015) eine Auflösung der Kapitalrücklage vorzunehmen und einen Ausschüttungsbeschluss – als steuerneutrale Einlagenrückzahlung – zu fassen. Voraussetzung ist natürlich das Vorliegen entsprechend hoher steuerlicher Anschaffungskosten auf Ebene des Gesellschafters. Ob der Betrag auch im Jahr 2015 zur Auszahlung gelangen muss, ist derzeit noch unklar. Eine Abklärung durch das BMF wurde erbeten. Gleiches gilt im Übrigen für Kapitalrücklagen, die durch Gesellschafterzuschüsse entstanden sind. Eine Alternative dazu wäre die Vornahme einer ordentlichen Kapitalerhöhung.

 

 

 




              
 



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